Grünliberales Nachtcafé mit NIKIN Gründer Nicholas Hänny: «Zertifikate sind keine 100% Garantie für Nachhaltigkeit.»

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Grünliberales Nachtcafé mit NIKIN Gründer Nicholas Hänny: «Zertifikate sind keine 100% Garantie für Nachhaltigkeit.»

«Zertifikate sind keine 100% Garantie für Nachhaltigkeit.» Das sagt Nicholas Hänny, ein Unternehmer aus dem Aargau. Er ist Mitgründer und CEO des nachhaltigen Modelabels NIKIN. Das 2016 gestartete Label lässt für jedes verkaufte Produkt einen Baum pflanzen und verfolgt das Ziel, umweltfreundliche Mode für alle erschwinglich zu machen. Was als kleine Idee mit 5000 Franken Startkapital begann, hat sich in wenigen Jahren zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. NIKIN hat mittlerweile über 2,5 Millionen Bäume auf der ganzen Welt pflanzen lassen und gilt als Vorzeige-Startup der nachhaltigen Modebranche.

 

Neben seiner Rolle als Unternehmer engagiert sich Nicholas Hänny auch politisch: Anfang 2024 ist er der Grünliberalen Partei (GLP) beigetreten. Er sieht in der GLP die ideale Verbindung seiner Überzeugungen, denn „die GLP bietet eine einzigartige Kombination aus Umweltschutz und wirtschaftlicher Innovation, die sehr gut zu meinen eigenen Werten und den Zielen von NIKIN passt“. Hänny steht damit exemplarisch für das Leitmotiv „Wirtschaft fördern, Umwelt schützen“ – also dafür, dass ökologische Verantwortung und unternehmerischer Erfolg Hand in Hand gehen können. Wir freuen uns darauf, mehr über seinen Werdegang und seine Vision für nachhaltige Mode zu erfahren.

 

Nicholas Hänny meint, dass es keine einheitliche Definition von Nachhaltigkeit gebe. Einerseits gehe es um Textilien und Lieferketten – etwa um Bio-Baumwolle und recycelte Materialien.
Wichtig seien auch die Arbeitsbedingungen: NIKIN produziere „Made in Europe“, zum Beispiel in Portugal.
Doch Nachhaltigkeit betreffe nicht nur die Textilien, sondern das gesamte Umfeld. Dazu gehöre auch die Wirtschaftlichkeit, da auch sie ein Bestandteil nachhaltigen Handelns sei.


Für die Zukunft erhoffe sich Nicholas, dass Nachhaltigkeit wieder stärker in den Fokus rückt – vor allem, weil die EU in diesem Bereich Fortschritte mache. Die Branche bewege sich zunehmend in Richtung Kreislaufwirtschaft.

 

Wenn du Rausfinden möchtest, welche die Herausforderungen sind, die Nicholas mit seinem Unternehmen antrifft, oder was überhaupt zirkuläre Bekleidung ist? Dann höre in das grünliberale Nachtcafé rein!