Es braucht dringend frische Ideen und neue Energie im Zürcher Regierungsrat. Denn es stehen grosse Themen wie Gesundheit, Klimawandel und Digitalisierung an. Mit den alten Ansätzen alleine werden wir diese Probleme nicht lösen.

Jörg Mäder
Regierungsratskandidat
Steckbrief Jörg Mäder

 

Name: Jörg Mäder

 

Jahrgang: 1975

 

Zivilstand: ledig

 

Wohnort: Opfikon (Bezirk Bülach)

 

Ausbildung: Studium in Umweltnaturwissenschaften Dr. sc. ETH Zürich

 

Beruf: Politik (rund 60%) - Freischaffender Programmierer
Lehraufträge in Mathematik und Physik

 

Mandate, Ämter und Funktionen

- Kantonsrat der Grünliberalen Bezirk Bülach (seit 2009)

- Stadtrat von Opfikon (seit 2010, Ressort Umwelt und Gesundheit, Abteilung Gesellschaft)

 

innerhalb der Grünliberalen Partei

Aktuelle Tätigkeiten

- Vizepräsident der Grünliberalen Kanton Zürich

- Präsident der Grünliberalen Bezirk Bülach

- Ersatzmitglied des Vorstands der Grünliberalen Schweiz

- Vorstand der Grünliberalen Opfikon

Regierungsratskandidat Jörg Mäder im Interview

Warum bist du bei den Grünliberalen?
Die glp ist keine Ein-Themen-Partei und gefällt mir, der Tunnelblick der anderen hingegen nicht. Um künftige Herausforderungen zu meistern, müssen wir über den Tellerrand hinaus blicken und verschiedene Bereiche verbinden, zum Beispiel Ökologie und Ökonomie.
Nachhaltigkeit wird das Fundament der künftigen Wirtschaft sein, kein Stolperstein.


Wie siehst du die Chancen für einen Grünliberalen
Regierungsratssitz?

Deutlich besser als vor einem Jahr und das hat nichts mit meiner Nomination zu tun. Wir sind unterdessen in zahlreichen Gemeinden mit eigenen Leuten vertreten. Wir sind keine Ein-Personen-Partei mehr. Wir haben viele gute Leute, die gewählt werden. ‘Regierungsrat’ ist ein grosses Vorhaben, aber Herausforderungen sollten uns anspornen, nicht abschrecken. Die Stadt Zürich hat das klar gezeigt.


Was sind deine Kernthemen?
Neben dem glp Klassiker Nachhaltigkeit sind es für mich Digitalisierung und Gesundheit. Die Energiestrategie ist zwar beschlossen, aber damit ist noch nichts getan. Jetzt geht es ans umsetzen. Jedes neue oder
sanierte Gebäude sollte heutzutage auch ein Kraftwerk sein. Bei der Digitalisierung zeigt sich, dass die allermeisten Politiker davon so gut wie nichts verstehen. Digitalisierung ist mehr als Briefe durch E-Mails zu ersetzen und Steuererklärungen am Computer auszufüllen.
Der Staat muss hier noch viel innovativer sein und mehr als Dienstleister denken, nicht als Verwalter. Die Gesundheitskosten sind ein bekanntes Problem, das mit zu wenig Mut angegangen wird. Zu viele Seilschaften
blockieren. Wir als junge und unverfilzte Partei können hier andere Wege gehen. Mit Blick auf die immer älter werdende Bevölkerung müssen wir vor allem die pflegenden Angehörigen und die Spitex-Organisationen stärken. Sie sind das Fundament unserer Gesundheitsversorgung, nicht Spitäler und Chefärzte.


Du setzt auf Online, was heisst das konkret?
Heute muss man für die Menschen auf verschiedenen Kanälen erreichbar sein, das gilt auch im Internet. Facebook allein reicht daher nicht. Aus dem Grund bin ich auch auf Instagram und YouTube. Ebenso wichtig ist aber auch eine aktuelle Homepage, damit die, die zwar online sind, nicht aber auf den Sozialen Medien, sich umfassend informieren können. Online bietet uns aber auch die Chance uns besser zu vernetzten, innerhalb der Partei aber auch nach aussen. Dabei ist Interaktion wichtig, also bitte grosszügig sein mit ‘Likes’ und ‘teilen’.
Noch effektiver sind aber Kommentare, den auf den Sozialen Medien bringt Interaktion eine grössere Reichweite und die brauchen wir für den Erfolg. Du machst also den ganzen Wahlkampf via Computer?
Definitiv nicht, das wäre ein kolossaler Fehler. Ich werde so oft es geht raus auf die Strasse hin zu den Menschen gehen. Wenn Ihr also bei Euch in der Gemeinde oder im Bezirk eine Veranstaltung habt, komme ich auf Euren Wunsch gerne vorbei. Egal ob das ein Podium, eine Bahnhofsaktion, ein Marktstand oder etwas ganz Ausgefallenes ist, meldet Euch einfach. Das Schöne am digitalen Wahlkampf ist ja, dass man ihn jederzeit machen kann. Die beiden ergänzen sich (auch
zeitlich) bestens.

die starke Mitte

BDP, EVP und glp spannen für die Regierungsratswahlen zusammen und treten für die starke Mitte ein. Diese Mitte fehlt heute zwischen den bürgerlichen und linken Parteien im Regierungsrat. Alle Kandidierenden der Mitte zeigen sich kompromissbereit in der Sache, stehen aber für eine zukunftsorientierte, sachorientierte und menschengerechte Politik ein.