Nein zum Strassengesetz

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Nein zum Strassengesetz

Die Grünliberalen lehnen das Strassengesetz ab, da dieses mehr Lärm verursacht, Menschenleben gefährdet und die Gemeinden unnötig einschränkt.

 

Zusätzliche Bürokratie:
Das neue Strassengesetz schränkt die Handlungsspielräume der Gemeinden ein. Damit wird es schwieriger, innerorts Temporeduktionen oder verkehrsberuhigende Massnahmen umzusetzen. Dabei wissen die Gemeinden am besten, wo sich Gefahrenstellen auf ihrem Strassennetz befinden und wo die Bevölkerung besonders von Lärm betroffen ist. Ein reiner Fokus auf Geschwindigkeitslimits führt zu mehr Durchgangsverkehr und sinkender Lebensqualität in Wohnquartieren.

 

Mehr Lärm und Umweltbelastung:
Wenn Tempolimits und Verkehrslenkungen erschwert werden, steigen Lärm, Abgase und Feinstaubbelastung. Das trifft besonders Menschen in dicht besiedelten Gebieten. Gerade Tempo 30 in Wohnquartieren hat sich bewährt, um Lärm zu reduzieren und die Umwelt zu entlasten – das neue Gesetz schwächt solche bewährten Massnahmen.

 

Weniger Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden:
Sichere Strassen brauchen angepasste Geschwindigkeiten. Wo Tempo 30 gilt, passieren nachweislich weniger Unfälle, insbesondere mit Velofahrenden und Fussgänger:innen. Das Strassengesetz erschwert genau diese Sicherheitsmassnahmen und gefährdet damit die Vision einer sicheren, nachhaltigen und menschenfreundlichen Mobilität.