Die Grünliberalen lehnen die Erbschaftssteuer ab, weil diese den Wirtschafts- und Innovationsstandort gefährdet, weniger Steuereinnahmen verursacht und das Klima nicht effektiv schützt.
Wirtschafts- und Innovationsstandort gefährdet:
Die Initiative trifft das Herz der Schweizer Wirtschaft: Familienunternehmen und KMU. Rund 80 Prozent aller Schweizer Firmen sind Familienbetriebe – viele davon werden durch Generationennachfolge weitergeführt. Eine nationale Erbschaftssteuer würde solche Übergaben massiv erschweren, Nachfolgeregelungen verkomplizieren und damit Arbeitsplätze gefährden. Damit schwächt die Initiative genau jene Unternehmen, die das Erfolgsmodell Schweiz tragen und Innovation ermöglichen.
Weniger Einnahmen statt mehr Gerechtigkeit:
Statt Mehreinnahmen drohen Mindereinnahmen. Wenn Betriebe verkauft oder ins Ausland verlagert werden, sinken die Steuereinnahmen insgesamt. Diese Ausfälle müssten durch höhere Steuern für den Mittelstand oder durch Leistungsabbau kompensiert werden – mit negativen Folgen für Beschäftigung, Start-ups und die Innovationskraft unseres Landes.
Falscher Ansatz für Klimaschutz:
Zwar soll die Erbschaftssteuer auch den Klimaschutz finanzieren, doch dieses Ziel wird mit falschen Mitteln verfolgt. Klimapolitik braucht wirksame Anreize und Lenkungsabgaben, nicht neue und willkürliche Steuern. Nachhaltiger Fortschritt entsteht durch Innovation und Investitionen, nicht durch zusätzliche Belastungen für Unternehmen und Familien.