Nächste Abstimmung: Am 25. Oktober 2018

Die Abstimmungsparolen der Kantonalpartei für die Abstimmungen vom 25. Oktober findest du unten.

Abstimmungsparolen für den 25. Oktober 2018

Alle Informationen und Parolen zu den eidgenössischen Vorlagen findest du unter: HIER

 

 

Eine Abschaffung der Milizjagd hätte massive Kosten für den Kanton zur Folge.

Thomas Wirth, Kantonsrat
empfiehlt ein NEIN zur Initiative «Wildhüter statt Jäger» am 23.09.2018

Parolen vergangener Abstimmungen

Abstimmungsparolen für den 23. September 2018

Die Grünliberalen empfehlen, alle drei kantonalen Vorlagen bei den Abstimmungen vom 23. September abzulehnen. An der Limmattalbahn gilt es festzuhalten, die Abschaffung der Milizjagd sowie das Film- und Medienförderungsgesetz verursachen unnötig hohe Kosten.

 

NEIN zur Kantonalen Vorlage «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren»

 

Diese Initiative fordert einen Verzicht auf die 2. Etappe der Limmattalbahn von Schlieren nach Spreitenbach. Dies erachtet die glp als unnötig: Das Limmattal ist ein Wachstumsgebiet und die Grünliberalen sind der Meinung, dass das Limmattal die Bahn braucht, um den Verkehr bewältigen zu können. Deshalb empfiehlt die Partei, diese Vorlage abzulehnen und an der Limmattalbahn festzuhalten.

 

NEIN zur Kantonalen Vorlage «Wildhüter statt Jäger»

 

Diese Initiative verlangt im Wesentlichen, dass die Milizjagd durch staatliche Wildhüter ersetzt wird und basiert auf der Annahme, dass Wildtierbestände sich natürlich regulieren. Dies würde einerseits zu erhöhten Wildtierbeständen führen, was aus ökologischer Sicht nicht wünschbar ist. Andererseits müsste der Kanton für ein staatliches Wildtiermanagement massiv höhere Kosten tragen als mit der bewährten Milizjagd. Diese Initiative geht den Grünliberalen zu weit, und die Partei empfiehlt, sie abzulehnen. Hingegen werden die Grünliberalen sicherstellen, dass die umstrittene Baujagd auf dem Weg der aktuellen Revision des Jagdgesetzes verboten wird.

 

NEIN zur Kantonalen Vorlage «Film- und Medienförderungsgesetz»

 

Die Filmstiftung wird vom Kanton jährlich mit über 4 Millionen alimentiert und das Stiftungsvermögen von 20 Millionen stammt aus dem Lotteriefonds. Da sollte es auch für die neuen Medien, für junge, innovative Künstlerinnen und Künstler Platz haben. Ab 2022 soll der kantonale Beitrag an die Zürcher Filmstiftung an die Bedingung geknüpft werden, dass mindestens 10 Prozent für die Förderung neuer audiovisueller Formate und Darstellungsformen wie Games Design und andere interaktive Formate eingesetzt werden. Die Grünliberalen erachten ein solches Vorgehen als zielführend.

 

Die Initianten der Volksinitiative wollen einfach mehr Geld für ihre Sparte, ohne aber einen Betrag zu nennen. Gerade weil die Grünliberalen sich für mehr Vielfalt und Innovation in der Kulturpolitik stark machen, wollen sie eine Kulturpolitik, welche nicht nur eine traditionelle Filmförderung vorsieht, sondern auch innovative Medien fördern will. Die Volksinitiative zum Film- und Medienförderungsgesetz lehnen die Grünliberalen ab. Den Gegenvorschlag wird die Partei unterstützen.

 

Eidgenössische Vorlagen

 

Die Kantonalpartei empfiehlt, zu allen drei eidgenössischen Vorlagen den Parolen der Mutterpartei glp Schweiz zu folgen: Parolen glp Schweiz.

 

Hier geht's zur offiziellen Abstimmungsseite des Kantons inkl. Erklärvideos.