Der Bundesrat plant, die Subventionstarife von J+S ab 2026 um rund 20 Prozent zu senken.Diese Kürzung würde das erfolgreiche Förderprogramm empfindlich treffen: Über 600’000 Kinder und Jugendliche profitieren jährlich von J+S – in über 85 Sportarten, in allen Landesteilen und sozialen Schichten.
Besonders stark betroffen wäre der Kanton Zürich: Rund 1’600 Vereine und über 200’000 Kinder und Jugendliche
wären direkt von den Kürzungen betroffen. Dazu sagt Fraktionspräsidentin Christa Stünzi: „Das J+S-Angebot ist
weit mehr als Sportförderung. Es ist zentral für die Integration, Gesundheitsprävention, Jugendförderung und
unsere lebendige Vereinskultur. Das muss uns etwas wert sein.“
Laut Angaben des Regierungsrates würde die Kürzung für den Kanton Zürich einen Ausfall von rund 3,3 Millionen
Franken bedeuten. Co-Präsident Beat Rüfenacht betont: „Es darf nicht sein, dass diese wichtige Leistung künftig
von der Finanzkraft der Kantone abhängt. Die Kosten einfach an die Kantone weiterzugeben, setzt ein völlig
falsches Signal.“
Die Grünliberalen setzen sich seit Bekanntwerden der Sparpläne konsequent gegen diese Massnahme ein und
sammeln aktuell Unterschriften für eine Petition. Der grosse Zuspruch zeigt: Der Bundesrat politisiert hier am Volk
vorbei. „Wir erwarten eine Korrektur vor Ende der Sommerpause“, sagt Christa Stünzi.