Die Schweiz ist im Bereich der Lebensmittelversorgung stark vom Ausland abhängig. Die Ernährungsinitiative verlangt, dass der Bund innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Netto-Selbstversorgungsgrad von 70% anstrebt, die Produktion pflanzlicher Lebensmittel ausbaut, Food Waste reduziert und das Grundwasser schützt.
Es ist fraglich, ob diese Ziele innerhalb des angestrebten Zeitraums erreicht werden können. Dafür wären starke und teure staatliche Eingriffe nötig. Die Initiative ist unrealistisch und würde die Wahlfreiheit der Konsument:innen durch weitreichende staatliche Eingriffe stark einschränken. Dafür ist die Initiative das falsche Instrument. Statt starrer Vorgaben braucht es liberale Lösungen mit Anreizen sowie eine schrittweise Weiterentwicklung der Agrarstrategie des Bundes.
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