Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) profitieren vom allgemein tieferen Strompreis-Umfeld und können die durchschnittlichen Stromtarife per 2026 senken. Für die Grünliberalen viel bedeutender ist die Einführung von modernen Tarifmodellen. Kantonsrat Daniel Rensch fordert: “Mit neuen Tarifmodellen können die Konsumentinnen und Konsumenten durch geschicktes Verhalten einen Beitrag zur Stabilität des Stromnetzes leisten und dadurch noch Stromkosten sparen.”
Wer nicht nur Strom bezieht, sondern auch selbst Strom produziert und vielleicht noch eine Batterie als Speicher betreibt, ist ab 2026 gefordert: Mit den neuen Tarifmodellen entsteht eine Komplexität, wie wir sie bisher im EKZ-Gebiet noch nicht gekannt haben. Dank Digitalisierung und smarter Technologie lässt sich das abfedern. Wobei die EKZ gefordert sind, ihren Kundinnen und Kunden die Umsetzung zu erleichtern. Ein erster positiver Schritt ist das neue EKZ-Kundenportal, auf dem die Auswirkungen der neuen Tarife bereits jetzt eingesehen werden können.
Die Grünliberalen erwarten, dass die EKZ nicht nur von den Kundinnen und Kunden mehr Eigenverantwortung verlangen, sondern auch ihre eigenen Ressourcen effizienter nutzen und weiter ausbauen. Wichtige Verbesserungen sind der Einsatz von Smart Metern in allen Haushalten, der Ausbau der Netze und Trafostationen, die Förderung lokaler Elektrizitätsgemeinschaften und die intelligente Steuerung des Stromnetzes.
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Daniel Rensch, Kantonsrat, 079 342 35 19
Christa Stünzi, Kantonsrätin und Fraktionspräsidentin, 079 771 76 63